Internationale Filmfestspiele von Venedig

Die 1932 begründeten Internationalen Filmfestspiele Venedig (italienisch Mostra internazionale d’arte cinematografica di Venezia) sind Teil der Biennale für zeitgenössische Kunst und finden jedes Jahr von Ende August bis Anfang September auf dem Lido in Venedig statt. 1933 und 1943 bis 1945 gab es keine Filmfestspiele. Die Filmfestspiele sind das älteste Filmfestival der Welt und gehören bis heute – gemeinsam mit dem Filmfestival Cannes und der Berlinale – zu den bedeutendsten internationalen Filmfestspielen.

Geschichte und Wettbewerb
Hauptaufführungsort ist der historische Palazzo del Cinema.

Das Filmfestival umfasst die vier Kategorien Wettbewerb, Außer Konkurrenz, Horizonte (Debütfilme, Kurzfilme) und Venice Classics (Filmrestaurierungen, -dokumentationen).

Als Hauptpreise für die besten Filme wurde in den Jahren 1934 bis 1942 die nach dem seinerzeitigen italienischen Diktator benannte Coppa Mussolini vergeben. Ausgezeichnet wurde damit jeweils der beste italienische sowie der beste ausländische Film. Seit dem Jahr 1947 wird nur noch ein Film mit dem Hauptpreis geehrt. Nachdem in den Jahren 1947 und 1948 der Große Internationale Preis von Venedig und 1949 der Löwe von San Marco vergeben worden sind, ist dies seitdem der Goldene Löwe (italienisch Leone d’Oro). Ihn erhält jeweils der Regisseur des betreffenden Films. Weitere Regie-Auszeichnungen sind der Silberne Löwe, der in verschiedenen Kategorien vergeben wird, während die besten Darsteller in einem Wettbewerbsfilm mit der Coppa Volpi ausgezeichnet werden. Weitere Preise werden in filmtechnischen Kategorien vergeben.

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